11-Almen-Tour gerockt!

1 Tag // 85 km // 3.000 Hm

Eine g'scheite Grundlageneinheit bei feinstem Wetter - das stand letzten Samstag auf dem Trainingsplan unserer Markenbotschafterin Juliane Höfer.

Die Challenge:

Alle 11 Almen der Innsbrucker Nordkette an einem Tag abzuradeln! Auf der Strecke von 85 km, 3.000 Höhenmetern und nur einer Ladestation unterwegs war äußerst effizientes Akkumanagement gefragt.

Die Almen:

  • Ganalm (1190 m)
  • Walderalm (1511 m)
  • Hinterhornalm (1522 m)
  • Thaurer Alm (1464 m)
  • Vintlalm (1567 m)
  • Rumer Alm (1243 m)
  • Arzler Alm (1067 m)
  • Bodensteinhütte (1661 m)
  • Höttinger Alm (1487 m)
  • Umbrüggler Alm (1065 m)
  • Rauschbrunnen (1088 m)

 

Der Tourbericht:

„Samstagmorgen ging es pünktlich nach dem Frühstück vor der Haustüre in Mils los über Gnadenwald nach Terfens. Der Akku voll mit Power, dennoch sparsam bedacht, dass heute alles wirklich nur aufgrund des Akkumanagements in Stufe 1 möglich ist. So düste ich die Ganalm (1190 m) rauf, die Sonne über dem Vomperloch im Blick, denn der Tag versprach noch ein paar gescheite Höhenmeter. Von da entlang des wirklich unbelebten Weges weiter auf die Walderalm (1511 m) mit dem ersten Ziel am Ende, der Hinterhornalm (1522 m), an der ich gerade ein paar Stunden zuvor die totale Mondfinsternis in der Nacht bewundert hatte. Die ersten 1000 Höhenmeter waren damit raufgetreten und der Trail (S2) von der Hinterhornalm Richtung Speckbacherhof wartete schon auf mich.

Zum zweiten schnellen Frühstück bin ich dann noch zu meinem Freund nach Mils eingekehrt. Ursprünglich hatte ich noch St. Magdalena (1287 m) im Halltal statt dem Frühstück angepeilt, aber mit dem Akku muss auf so einer Runde eben gehaushaltet werden (Ladestation ist schließlich erst die noch um einiges entfernte Rumer Alm). Deshalb folgte eine kurze Frühstückseinheit.

Gestärkt ging es mittlerweile schon der Mittagshitze entgegen auf die Thaurer Alm (1464 m), manchmal gerade bei den Temperaturen der Mittagsstunden, habe ich mich gefragt, warum ich das hier als meine Grundlagenausdauereinheit auf meiner mich begleitenden Suunto-Uhr betitelt hatte. Aber jammern hilft ja nix, nicht einmal die Hälfte der Almen war bewältigt. Von der Thaurer Alm mit kurzem Abstecher auf den Thauerer Rosskopf (1574 m), der einzige Gipfel am heutigen Tag, ging es vorbei an der Vintlalm (1567 m) auf einem Steig mit Blick über Innsbruck. Die lässigen Trailpassagen (S2) vergingen leider viel zu schnell. Aber jetzt wartete der erste Durstlöscher aufs Bike und mich. Das Bike habe ich an der Rumer Alm (1243 m) laden können, mir selbst habe ich eine gute Portion Hüttennudeln mit Salat gegönnt.

Gestärkt ging es über den Trail (wiederum S2) weiter über die Arzler Alm (1067 m) zur Bodensteinhütte (1661 m). Von da war es nur mehr die sanfte Abfahrt, die mich jetzt zum wohlverdienten Kaffee am Nachmittag führte. Den nahm ich entspannt auf der Höttinger Alm (1487 m) ein.

Da der Nachmittag nun schon fortgeschritten war, hieß es wieder rauf aufs Bike zur 10. Alm, der Umbrüggler Alm (1065 m) und von da zum Almen-Ziel, dem Rauschbrunnen (1088 m). Hierfür musste man nochmal ordentlich kurbeln, die letzten zwei Anstiege haben es echt in sich um das Bergpanorama des Inntals ganz am westlichen Ende über Innsbruck zu genießen. Talwärts pedalierte ich wieder Richtung Arzler Alm, um den Trail, der von hier bis ins Inntal nach Innsbruck führt als krönenden Abschluss zu genießen!

Insgesamt haben das Nox-Bike und ich an diesem Tag rund 3000 Höhenmeter und 85 km überwunden. Mit effektiver Planung kann man mit unserem E-Bike also weite Strecken mit vielen Höhenmetern an einem Tag zurücklegen.

Leider muss ich zugeben, ging meine Planung nicht ganz hundertprozentig auf. Da ich zu ungeduldig war, länger als eine Stunde beim Mittagessen auf der Rumer Alm zu verbringen, war mein Akku natürlich nicht vollgeladen und so durfte ich ab dem Olympischen Dorf Innsbruck bis nach Mils, meinem Heimatort, selbstständig pedalieren. Man merkt hier das Gewicht des Bikes einfach aufgrund der Grundkonstellation mit Motor. Nichts desto trotz war ich überglücklich, dass es im Gegensatz zu manch anderen E-Bikes beim NOX möglich ist auch ohne Motorunterstützung normal weiter zu pedalieren.

Nun habe ich also ein weiteres Ziel meiner Sport-to-Do-Liste abgearbeitet: Alle Almen der Innsbrucker Nordkette an einem Tag plus drei Bonusalmen über meinem Wohnort Mils!"

 

Starke Leistung Juliane, ride on!

 

Fotos © Henrik Arnold