Bikesport Test: Der Berliner DHR 8.0

Tester: Ferdl Leipold, bikesport Tester

Seit Anfang 2016 ist Marcus Klausmann in Diensten von Nox unterwegs, startet bei Rennen und unterstützt die Entwicklungsabteilung mit seiner langjährigen Erfahrung. Schließlich

ist Klausmann 15-maliger Deutscher Meister im Downhill. Nox bietet Marcus Klausmann zu Ehren
das neue DHR 8.0 Downhillbike als limitierte MK Signature Line an. Das Bike ist mit Parts aufgebaut, wie sie von ihm im Rennen gefahren werden. Den Rahmen des DHR 8.0 gibt es einzeln, aber auch in zwei weiteren Ausstattungsoptionen, von denen die „Expert“ unserem Preisrahmen
am besten entsprochen hätte, aber kurzfristig nicht lieferbar war. So aber finden
sich am Testrad viele namhafte Parts, die allerdings den Preis bis kurz unter die
6000-Euro-Marke heben. Sofort ins Auge stechen zahlreiche Teile von Tune, vom Sattel über die Sattelstütze bis hin zur Sattelklemme.

Den Einsatz eines superleichten
Carbon-Sattels sollte wohl tatsächlich nur ein Profi wagen, denn am Testrad ist der Sattel leider gebrochen. Wir vermuten allerdings, dass es durch den Lufttransport zu einer Vorschädigung
gekommen ist. Am Geißkopf wird das Rad über den Sattel eingehängt. Ebenfalls speziell sind das Fast Suspension Tuning der Rock Shox Boxxer und der Fast Suspension Dämpfer.
Viele Optionen beim Federsetup Die Federelemente bieten sehr viele Einstellmöglichkeiten.
Gerade die Gabel glänzt mit feinem Ansprechen und einer sehr effektiven Zugstufe.

Der Hinterbau dagegen verhärtet relativ schnell. Das Fahrwerk funktioniert umso besser, je schneller man mit dem Bike unterwegs ist. Wer das DHR 8.0 aber mit Tempo über die Strecke jagen kann, freut sich über ein satt liegendes Bike, das dank seines geringen Gewichts auch beim Springen viel Spaß macht. Die langen Kettenstreben, unterstützen die Laufruhe. Sie erfordert aber viel viel Einsatz, wenn es um enge Kurven geht. Der Sixpack-Lenker gefällt mit angenehmer Breite und Ergonomie, die Magura MT7 bieten hohe Bremspower und lassen sich gut dosieren. Interessant wäre es, die Hebel durch die von Magura neu ins Programm genommenen Ein-Finger-Hebel zu ersetzen.

 

Fazit:

Mit dem DHR 8.0 bietet Nox einen Race-Downhiller an, der mit hohen Tempo gefahren werden will. Die MK Edition glänzt mit edlen Parts und einer gut getunten Federung.

 

Test als Download PDF:

BS_Bikeparks_2016_Nox


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