Rennbericht von Christian Müller mit Fotos

Rennbericht IXS GD Brandnertal 30.06. - 02.07.17

Nach zwei Enduro Rennen fand Anfang Juli für mich endlich wieder ein Downhillrennen statt. Der deutsche Cup hat zwei Stationen im angrenzenden Ausland, so dass wir ins idyllische Österreich nach Brandnertal reisten. Im Vorjahr durften wir die Strecke kurzzeitig auch halb trocken genießen bevor der Regen anfing. Dieses Jahr war dies gar nicht der Fall. Es regnete schon von Donnerstag an immer wieder und nachdem es am Freitag eher klebrig und am Samstag schmierig war, war es am Sonntag klatschnass und es hörte einfach nicht auf zu regnen.

Das Freitagstraining war noch sehr entspannt. Man brauchte keine Gummistiefel für die Kursbesichtigung und man konnte sich schön an alles herantasten. Die Strecke war im Vergleich zum Vorjahr noch direkter gesteckt, so dass man nicht groß Linien wählen musste. Nach vier Abfahrten ließ ich es gut sein und genoss lieber eine schöne warme Dusche in der Fewo und ein leckeres Grillerchen im Kreise meiner kleinen Familie den Mitstreitern Knut und Tony.

Es regnete von Freitag auf Samstag in regelmäßigen Abständen und auch mal durchaus heftig. Der Boden wurde dadurch sehr tief, schwer und klebrig. Man hatte sehr damit zu tun den Schwung zu halten und möglichst eingeklickt zu bleiben. Es war ein Kampf Mann gegen das Wurzelmeer. :) Die Quali startete für uns drei kurz nach 15 Uhr. Ich war bei meinem Lauf eher auf Sicherheit bedacht und fuhr hier und da lieber einen weiteren aber sichereren Weg. Um so überraschter war ich im Ziel da diese Fahrt für Platz 3 mit drei Sekunden Vorsprung vor dem Vierten und zwei und fünf Sekunden Rückstand auf die Daniels Bande reichte. Doch sehr zufrieden ging es an den Nudeltrog und dann ab in die Falle.

Wie eingangs schon beschrieben hörte es ab Samstag dann nicht mehr auf zu regnen. Für die zwei Trainingsruns am Sonntag zog ich gleich die komplette Regenkombi an. Auf Grund des vielen Regens war der Boden jetzt allerdings so wässrig das nahezu jede Linie fahrbar war, als wenn man durch eine Pfütze fährt. Ich fühlte mich super und es machte einen mords Spaß den Berg runter zu kesseln. Gefühlt sollten die Zeiten trotz der schlechteren Bedingungen schneller sein was es ab 11 Uhr für alle noch verbliebenen Starter zu beweisen galt. 13.11Uhr zählten die letzten fünf Sekunden für mich runter und als Drittletzter der Masterklasse ging es auf die Reise. Safety first gab es nicht. Ich fuhr alles so direkt es eben ging und trotz zwei drei Strauchler und Rutscher verbesserte ich meine Zeit vom Vortag um acht Sekunden und hatte im Ziel erstmal die Bestzeit. Sowohl Daniel Jahn als auch Daniel Brischke fanden auch noch die ein oder andere Sekunde und platzierten sich mit jeweils zwei Sekunden vor mir.

Ich bin glücklich und zufrieden. Es hat für das Podium gereicht und die Formkurve geht weiter aufwärts. In einer Woche ist die DM in Ilmenau und ich hoffe das ich dann die jeweiligen Sekunden Vorsprung auf meiner Seite habe.


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